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Pflegeversicherung

Pflegebedürftig? Wer, ich? Vielleicht wenn ich alt bin!

Auch wenn das Risiko der Pflegebedürftigkeit erst im Alter ansteigt, kann es doch auch junge Leute treffen. Da es aber ein unangenehmes Thema ist, macht sich kaum jemand in jungen Jahren darüber Gedanken, obwohl niemand vor Krankheit oder Unfällen sicher ist. Erst wenn die eigenen Eltern, Freunde oder Bekannte zu einem Pflegefall werden, merkt man schnell, dass eine gute Pflege sehr viel Geld kostet.

Momentan liegt die Zahl der Pflegebedürftigen bei knapp zwei Millionen Menschen in Deutschland. Experten gehen davon aus, dass diese Zahl bis zum Jahr 2050 auf 4,7 Millionen steigen könnte.

Um den finanziellen Engpässen bei einer Pflegebedürftigkeit entgegenzuwirken, wurde 1995 als fünfte Säule der Sozialversicherung die Pflegeversicherung eingeführt.

Personen, die in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) versichert sind, werden automatisch in der sozialen Pflegeversicherung eingestuft. Versicherte der privaten Krankenversicherung gehören der privaten Pflegepflichtversicherung an.

soziale Pflegeversicherung (SPV)

Als fünfte Säule der Sozialversicherung wurde 1995 die soziale Pflegeversicherung eingeführt. Das Risiko der Pflegebedürftigkeit steigt zwar erst im Alter an, doch auch junge Leute können auf dauerhafte Pflege und Hilfe angewiesen sein, z. B. bei schweren Unfallfolgen, bei schwerer Krankheit oder wegen der Folgen eines Verbrechens.

Heute sind rund zwei Mio. Menschen in der Bundesrepublik ständig auf Pflege angewiesen. Etwa ein Viertel der Pflegebedürftigen lebt in Heimen. Die übrigen Pflegebedürftigen werden zu Hause versorgt.

Das zeigt, wie wichtig die soziale Pflegeversicherung geworden ist.

Private Pflegepflichtversicherung (PPV)

Als fünfte Säule der Sozialversicherung wurde 1995 die gesetzliche Pflegeversicherung eingeführt. Das Risiko der Pflegebedürftigkeit steigt erst im Alter an, doch auch junge Leute können auf dauerhafte Pflege und Hilfe angewiesen sein, z. B. bei schweren Unfallfolgen, schwerer Krankheit oder wegen der Folgen eines Verbrechens.

Heute sind rund zwei Mio. Menschen in der Bundesrepublik ständig auf Pflege angewiesen. Etwa ein Viertel der Pflegebedürftigen lebt in Heimen. Die übrigen Pflegebedürftigen werden zu Hause versorgt.

Das zeigt, wie wichtig die Pflegepflichtversicherung geworden ist.
 

Ergänzung zur Pflegeversicherung

Die privaten Krankenversicherer bieten Pflege-Ergänzungsversicherungen, und zwar Kostenersatz oder Pflegetagegeld an.
Sie können von jedem beantragt werden und sind als Ergänzung zur Pflegeversicherung durchaus sinnvoll, da diese nur die Grundversorgung abdeckt.

Die Leistungen der Pflegeversicherung reichen in der Regel nicht aus, um die hohen Pflegekosten zu decken.

Auch so genannte allgemeine Betreuung, wie zum Beispiel Begleitungen bei Spaziergängen, sind kostenaufwändig, jedoch in der Pflegeversicherung nicht mitversichert. Diese Leistungen können Sie mit einer Pflege-Ergänzungsversicherung abdecken.